STADT-JODLER BASEL-RIEHEN



N e w s

Reisebericht Jodlerreise vom 27./28. Juni 2015 nach Leissigen


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Reiseberichte Jodlerreise vom 21./22. April 2012 nach Brunnen


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Festbericht NWS Jodlerfest in Laufen vom 11.-13. Juni 2010


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Bericht vom Jodler-Obe 2011


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Jodlerreise vom 17./18. Okt. 2009 nach Törbel/VS

Am Samschtig 17. Wymonet am früeche Morge hend mir am Badische Bahnhof uns troffe, fascht ohni Z`morge. Die eine sind gsegglet vom Tram uf der Bus, aber der het de Aschluss nit abgwartet, und da sind`s g`schtande, baff mit Verdruss. Ins Wallis hend mir welle, doch wägem Wätter het der Ruedi miesse umstelle. Vo der Grimsel hemmer gar nit gseh, will dert hends gmäße ei Meter Schnee. Der Ruedi het uns la umgleite via Brünig - Kanderstäg (Ogi Land und Bahnverlad) uf Gampel. Doch vorhär uf em Brünig het s`Heidi vo de Herbscht und Winterfarbepracht gschwärmt, und derbi die ganz Zyt d`Nase, d`Händ und d`Fiess bim Roland g`wärmt. No öppis! g`fahre worde sind mir vom Bernt, vom Carunternäme Koch in Basel. Der Bernt isch ganz stolz uf si Nationalität, nei kei Schwob das wär scho allerhand! Er sig ein vom Marktgräflerland. Und denn nach em Zmittagässe sind mir eifach wieder in Bus inne gsässe. Zur Besichtigung vom Stockalperpalascht vo Brig, und denn ab nach Törbel.I dem stotzige Felse isch mängem und mängere dÀngscht i d`Hose gfahre, doch der Bernt hett Klass zeigt, au im hindersi fahre. So jetzt isch es gschafft, im Hotel Wiisshorn sid mir ein ga tanke dass mer chemet uf anderi Gedanke. Nach eme feine Z`nacht hend mir de no ä gmietliche Abe verbracht. Nach em Wettbewerb vom Hans sind den au die letschte Lieder verklunge. Und bald hend nur no d`Engel gsunge. No öppis zum Wätter: i der Üsserschwiz hets grägnet und gschnit, aber im Wallis nit.

Und zmitzt i der Nacht het der Klub e Wandel dure gmacht. Am Morge vor der Chile sind alli gstande in der Tracht, hei wiene Pracht. Nach em Iisinge sofort opsi uf d`Emopre mit em Blick nach vore. D`Jodlermäss isch hit agseit, da drüf het sich z`halbe Wallis gfreit. Dir Herr, Alleluja und judihui es isch scheen gsy und nit Pfui. Der Pfarrer ä Inder het Freud gha wie ä Schar Chinder. Nach em Apéro und Umzieh (Tenü fetz) gats im Schuss uf d`Moosalp mit em Bus. D`Moosalp isch scho es chlis Paradies, gsehsch einigi Viertusiger mit Schnee und Yis. Bim löffle vo der Suppe gsehsch der Dom zmitzt i der Mischabelgruppe. Bim verzehre vom Hauptgang und vom Gmies gsehsch näbe dra d`s Fletschhorn und Wiissmies. Und scho isch es wieder Zyt zum ade säge. Nach so scheene Täge und feinem Äße sind mir wieder zwäg und machet is uf de Wäg. Eigentlich hätte mir no ga bichte sölle, aber zum Schluss het de s`Heidi au nimme wölle. Via Bürche - Visp uf d`Autobahni i eim Zahn nach Basel, mit em Car vom Koch. Die Zirchere mit Ihrem Bus, leider isch es wahr, überholt het Sie uns, und zwar zwei Mal, doch doch. Das darf am FCB nit passiere das die Zircher anene verbi marschiere. Am Bernt und am Hans und ganz bsunders am Ruedi ghört unsere große mächtige Dank: fürs fahre, für de Wettbewerb und s`organisiere vo der Reis und für Spis und Trank. Das es mit Euch wieder e mal wird klappe, da druf wette ich e Bank.
Walti


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Bericht vom Heimat-Obe 2009
Bericht der Riehener Zeitung vom 16. Jan. 2009

Düdinger Jubiläumstruppe überzeugte
Zum diesjährigen "Jodler-Obe" im Landgasthof hatten die Stadt-Jodler Basel-Riehen die 75-jährige Trachtengruppe Düdingen eingeladen, die damit ihren ersten Auftritt im Jubiläumsjahr hatte.

Mit "Senneglück" von Paul Müller-Egger eröffneten die Stadt-Jodler Basel-Riehen ihren diesjährigen "Jodler-Obe" im Saal des Landgasthofs. Es war eines von drei Stücken, die der Chor im Hinblick auf das Konzert vom vergangenen Samstag neu einstudiert hat. Später folgten Josef Dubachs "E Luusbueb" und der "Bürgestöckler Naturjutz". Die Dirigentin, die selber mitsang, war mit den Darbietungen ihres Chors zufrieden. Nach wie vor mit dabei war der bald 90-jährige Fredy Frei, der vom Präsidenten lobend erwähnt wurde.

Höhepunkt der Darbietungen des gemischten Jodlerchors unter der Leitung von Heidi Langenegger war das Lied "Ich bi e Jodlerbueb", das der Chor in Erinnerung an Ruedi Rymann als Zugabe sang. "Ruedi Rymann" war in Jodlerkreisen viel mehr als nur der "Schacher Seppli", sagt Präsident Walter Lyrer. "Ruedi Rymann" war ein hervorragender Einzeljodler, sang viele Duette und war ein toller Komponist." Die "Bärgandacht" von Reto Stadelmann und Jean Clémencons "Uf em Heiwäg" ergänzten das Programm der Stadt-Jodler, die sich nicht selbst in den Mittelpunkt stellen wollten, sondern ihren Gästen viel Zeit einräumten. Eigentlich schade. Der 16-köpfige Chor hinterliess einen guten Eindruck und einige Lieder mehr wären durchaus eine Bereicherung gewesen. Auf jeden Fall machten die Stadt-Jodler mit ihrem Auftritt gute Werbung für sich selbst, und das machte durchaus Sinn, denn mit zwölf Männern und vier Frauen ist der Chor langsam knapp besetzt. "Wir suchen jüngere Leute in allen Stimmlagen", sagte Vizepräsident Jakob Gerber. "Interessierte können sich jederzeit an mich wenden, meine Natelnummer lautet 079 822 94 55".

Einen hervorragenden Eindruck hinterliess die Trachtengruppe Düdingen. Der Verein aus dem Freiburgischen Senseland feiert dieses Jahr sein 75-Jahr-Jubiläum und verfügt über insgesamt achtzig Aktive, die Trachtentänze aufführen, volkstümliche Musik spielen, Fahnen schwingen und Alphorn blasen. Ausserdem verfügt der Verein über eine Kindertanzgruppe. In Riehen trat die Tanzgruppe mit acht Paaren in der Senser Sonntagstracht auf, zu Musik der Trachtenkapelle, die später auch zum Tanz aufspielte. Drei Fahnenschwinger und ein Alphornbläser berei-cherten den Auftritt der Freiburger, die mit präzis umgesetzten Choreografien überzeugten.

Etwas Mühe, in Schwung zu kommen, hatte der Emmentaler Alleinunterhalter "Rüedu vo Zäziwil", der in voller Militärmontur à la HD Läppli in breitestem Berndeutsch Sprüche und Witze zum Besten gab. Erst mit der Zeit kam das Publikum in Schwung. "Ach wie tut es mir so weh, wenn ich im Gras den Boden seh", intonierte er sein "Bodenseelied", er gab dem Geburtstagskind Jürg ein Geburtstagsständchen mit seiner Handorgel und sang sich mit "Feuer der Sehnsucht", "Ewigi Liebi" und dem "Schacher Seppli" quer durch die Volksmusik-Hitparaden.

Der nächste "Jodler-Obe" findet am 16. Januar 2010 statt - wohl zum letzten Mal im alten Landgasthof-Saal.

Den nächsten grossen Auftritt haben die Stadt-Jodler Basel-Riehen am Riehener "Räbesunntig" im Juni. Dort werden sie wieder eine Jodlermesse intonieren, die sie im Herbst auch in Birsfelden zum Besten geben. Ausserdem nehmen die Stadt-Jodler Basel-Riehen im September am Riehener Dorffest teil.
Rolf Spiessler-Brander


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Bericht von der Jodlerreise ins Allgäu/D 2006 !

1. Tag

Unter dem Motto:
" Hurra wir verreisen " starteten wir am 26. September 2006 mit dem Car der Fa. Koch punkt 0700 Uhr ab dem Otto Wenk Platz in Riehen.
Die Stimmung war bereits sehr gut.
Die Kaffeepause war in St. Margrethen und anschliessend ging es weiter über Bregenz, Jsny an den Alpsee bei Immenstadt.
Nach einem gemütlichen, freien Mittagessen genossen wir im Schloss Hohenschwangau eine intressante 40- minütige Führung.
Nun ging es weiter nach Immenstadt/Stein in das Hotel "Krone". Wir wurden sehr freundlich empfangen und konnten zu einem absolut günstigen Preis ein sehr feines Nachtessen, Uebernachtung und Frühstücksbuffet geniessen.
Der Abend war sehr unterhaltsam und mit viel Fröhlichkeit und schönen Liedern garniert. Nun hiess es "schloofet guet und schnäll"!

2. Tag

Achung ! Frühe Tagwache, tolles schon erwähntes Frühstücksbuffet und dann ab in die Kirche:
In der Küche von Pfarrer Toni Zech singen wir uns ein.
0845 Uhr Beginn des Gottesdienstes. Die St. Maurizius-Kirche war prall gefüllt und wir hatten grossen Erfolg mit unserer Jodlermesse. Hier möchte ich meiner Jodlerkameradin und meinen Jodlerkameraden danken für den tollen Einsatz. Es hat alles sehr gut geklappt.
Unser Chauffeur führte uns nun zur Talstation der Hochgratbahn bei Oberstaufen-Steibis. Die Fahrt mit der Gondel dauerte 30 Minuten und ging auf 1700 m hoch. Nun wollte das Wetter nicht mehr so wie wir es gerne gehabt hätten.
Im Staufnerhaus erwartete uns aber eine sehr gemütliche Atmosphäre und ein typisch allgäuisches Mittagessen (Krustenbraten, Knödel und Sauerkraut, zum Dessert Apfelstrudel mit Vanillesauce… das war Spitze !)
Hier verbrachten wir mit vielen Liedern zwei sehr fröhliche Stunden.
Der Gang zur Rückkehr an die Station der Hochgratbahn fand leider bei strömendem Regen statt.
Leider mussten wir schon wieder die Heimreise antreten.
Es war in allen Teilen: Verpflegung, Gemütlichkeit, Kameradschaft und vielem Singen und Jodeln eine absolut tolle Reise. Ich werden sie in bester Erinnerung behalten.

(siehe auch Fotos im Fotoarchiv)
Heidi Blum

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Ehrung/Gratulation

Am 11.3.06 begaben sich die Stadt-Jodler nach Frutigen, um an der Ehren- und Veteranen-Vereinigung des Eidg. Jodlerverbandes teilzunehmen.
Dabei wurden unsere beiden Sänger, Robi Schumacher und Willi Lanz, für ihre langjährige Aktiv-Mitgliedschaft geehrt.
Sie können auf eine Jodlerlaufbahn von 50 Jahren beim Eidg. Jodlerverband zurückblicken ! Zu dieser ausserordentlichen Leistung gratulieren wir recht herzlich und hoffen, dass uns Robi und Willi noch lange erhalten bleiben.

"Ihr habt 50 Jahre im Verband gesungen,
beide seid Ihr ein grosses Vorbild für die Jungen.
Ihr seid beide fit und gesund,
jetzt wissen wir, im Singen liegt der Grund."
(Walter Lyrer)



Dirigentinnenwechsel:

An der Generalversammlung vom 3. Feb. 2006 hat Heidi Blum nach 25 jährigem Dirigentenjubiläum die musikalische Leitung der Stadt-Jodler Basel-Riehen abgegeben. In der Folge wurde Heidi von der Versammlung unter grossem Beifall zur ersten Ehrendirigentin der Stadt-Jodler ernannt.
Heidi hat uns in diesen 25 Jahren zu sehr viel Ansehen und unzähligen Erfolgen geführt. Mit viel Können, Kompetenz, Feingefühl und manchmal auch mit sanftem "Druck" hat sie es immer wieder verstanden, uns das beizubringen, was von einem guten und erfolgreichen Jodelklub erwartet werden kann.
Heidi Blum wird in der Folge das Amt der Vize-Dirigentin inne haben und weiter bei uns als Jodlerin mitsingen.
Hiermit möchen wir Heidi unseren herzlichsten Dank und Anerkennung aussprechen!
Neu wird die musikalische Leitung der Stadt-Jodler Basel-Riehen an Heidi Langenegger übertragen. Näheres zur Person kann auf der Seite "Dirigentin" entnommen werden.
Wir wünschen der neuen Leiterin alles Gute und viel gfreuts!

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Festbericht vom Eidg. Jodlerfest 2005 in Aarau:
Riehen, Stadt-Jodler Basel-Riehen, NWSJV
Klasse 2
Leitung: Blum-Sollberger Heidi, Riehen
"Mys Alpetal" von Robert Fellmann


Tongebung: Stellenweise singt der Chor verkrampft und stumpf. Der Chorklang bleibt Meistens glanzlos.
Aussprache:

Der Liedtext wird korrekt und gepflegt ausgesprochen. Die Jodelvokalisation ist natürlich, gut gewählt.
Harmonische Reinheit: Der Chor intoniert in B-Dur. Im Verlauf der ersten Strophe sinkt man um einen Halbton. Das Sinken nach A-Dur geschiet nicht ohne haronische Trübungen. Im Liedteil sind im 1. Tenor die Tönein der Schaltlage öfters zu tief (LT 1, 4, 9, 11). Weiter gelingen die Tonsprünge der 2. Bässe im LT 2 nicht immer genau und in den LT 9, 10 ist die gleiche Stimme kaum hörbar. Die Hochtöne in den JT 6, 7 sind in der 1. Strophe zu tief gefasst.
Rhythmik: Die Temponahme im Lied- wie im Jodelteil wird stellenweise recht eigenwillig interpretiert. Nach einem zügigen Tempo in den ersten Liedtakten gerät dann ab LT 5 der Melodiefluss ins Stocken obwohl kein "rit" angegeben wird. Im Jodelteil kommt der Triolencharakter nicht zur Geltung, weil diese Passagen wie Achtelnoten gesungen werden. Dadurch wirkt der Jodelpart schwerfällig.
Dynamik: Die ersten beiden Strophen werden zu verhalten gesungen. Die ausdrucksstarke Musikalität fehlt. Erst in der 3. Strophe zeigt der Chor, zu was er eigentlich fähig wäre. Hier wird spannungsvoll aufgebaut und aussagekräftig aus den Text gestaltet.
Gesamteindruck: Der Chor kann sich von der ersten zur dritten Strophe spürbar steigern, doch schränken gewisse Grenzen in der Interprtation die volle Entfaltung ein.